Lauschen

 

Lauschen in unseren Körper, Lauschen in den Raum. Jede Zelle steht in Kommunikation mit ihrer Umwelt und reagiert darauf mit verschiedenen Spannungszuständen - Ausdehnen oder Zusammenziehen. Die Wahrnehmung dieser Bewegung unserer Zellen als Antwort auf unsere Umwelt, das Lauschen in den Körper hinein, hilft uns den Dialog zwischen unserem Körper und der Außenraum wahrzunehmen.

In einer Zeit in der unsere Sinne über die Maßen angeregt werden, kommt das Lauschen eher zu kurz. Sich Zeit fürs Lauschen zu nehmen, kann auch ein politischer Akt sein, in Zeiten, in denen manche Töne sehr laut gehört werden, hilft es auf das zu Lauschen, was dahinter steckt. Ein Recht für jeden Menschen, zu leben und sich zu entfalten. Eine Welt, in der wir in Verbindung mit der Welt stehen, ist etwas, was wir auch für uns wollen, wenn wir tief in uns lauschen, oder?

 

 

A post from my birthday that I like to share about the picture from the exhibition "Kunst trotzt Ausgrenzung", Bethanien, Studio 1
The picture says: Being on the wrong place
Mainy times I feel being on the wrong place. The right place for me is a society that treats people on eyes level with respect, that creates a loving environment for each new born humanbeing to grow and unfold the personal potential, a society that tries to stay sustainable and safe its natural ressources. A society that takes care of each individual with all their differences
It touches me that this seems further away than ever. I will be 45 tomorrow. I remember having this longing since I became a thinking and perceiving person after having read about the destiny of indigenous people, the apartheid in South Africa and not wanting to support oppression and discrimination, sexism....I remember having tried many different ways to be able to deal with my being on the wrong place, living in the wrong system. Being an activist, denying hedonism, denying my body, trying to adapt to the system, to study. Somatic work and dance have giving me tool to be able to conscious and deal with my feelings of not being in the right place, they gave me my power back to stand up for the right place on earth, to stand up for a society treating all humans equal.
So my biggest birthday wish is that all the people who feel being on the wrong place, being in the wrong system, come together and make the change happen.

Liquid City-

Global Water Dances

 

14.6.2019 15 Uhr

 

Für das Klima gehen zur Zeit Tausende von Menschen, vor allem

Kinder auf die Straße. Unser Wasser gehört genauso ins Blickfeld

findet dieses Stück. Freudig, fliessend, spritzig zeigen die jungen Darsteller*innen ihre eigene künstlerische Auseinandersetzung mit

dem nassen Element. Von dem lebensnotwendigen Stoff Wasser

bis zur Freude, die uns Wasser bringt, ist alles dabei.

Das Projekt fand in Kooperation mit Tanz&Theater im Phynix e.V.,

dem Hort Bunte Wille, der Clara Grunwald Grundschule und der

Fanny Hensel Grundschule statt.

 

 

Ort: Landwehrkanal am Tempelhofer Ufer neben dem Deutschen Technikmuseum (Ecke Möckernstrasse)

 

Konzept/Choreografie: Heike Kuhlmann, Anja Schäplitz

Musik/ Komposition: Gisbert Schürig

 

Das Projekt wurde gefördert von Künste öffnen Welten ( Kultur macht stark), EUROLAB e.V., Tanz&Theater im PHYNIX e.V., Deutsche Stiftung Technik Museum, Rebel Sound Berlin

 

 

Tanz- und Bewegungsaktion am 22.3.2019 am Weltwassertag: Wasser ist ein Menschenrecht! Nein zur Privatisierung und Verschmutzung von Wasser!

Weltwassertag am 22. März 2019
Motto: "Leaving no one behind – water and sanitation for all"

Wasser und Sanitärversorgung für alle bedeutet auch, der Kommerzialisierung und Privatisierung weltweit einen Riegel vorzuschieben!

 

Zum morgigen Weltwassertag machen Umwelt- und Entwicklungsorganisationen sowie VertreterInnen der öffentlichen Wasserwirtschaft deutlich: „Niemanden zurückzulassen“ heißt vor allem, Zugang für diejenigen zu sichern, die in besonderem Maße von Wasserknappheit und fehlender Sanitärversorgung betroffen sind: Menschen auf dem Land, vom Klimawandel besonders Betroffene, Geflüchtete, Frauen und Kinder. Die Gründe hierfür liegen auch in der Kommerzialisierung der Nutzung von Wasserressourcen, wie dem Handel mit Wasser, und in der zunehmenden Privatisierung von Land und Wasserdienstleistungen. Es ist die Pflicht der Bundesregierung, diesen Entwicklungen Einhalt zu gebieten. Dafür ist und bleibt das oberste Gebot: Wasser- und Sanitärversorgung gehören in die öffentliche Verantwortung.

Weltweit haben 2,1 Milliarden Menschen immer noch keinen Zugang zu hygienisch einwandfreiem Trinkwasser. 4,3 Milliarden Menschen fehlt es an menschenwürdigen sanitären Anlagen. Gleichzeitig gefährden die zunehmende Übernutzung und Verschmutzung von Wasser sowie der fortschreitende Klimawandel die Verfügbarkeit und Qualität von Wasser in vielen Teilen der Welt.  Laut den Vereinten Nationen könnte bis zum Jahr 2050 die Hälfte der Weltbevölkerung an Wassermangel leiden. Vor diesem Hintergrund beobachten wir die Kommerzialisierung und Privatisierung von Wasserressourcen weltweit mit großer Sorge. So wird der Zugang aller Menschen zu unserer lebensnotwendigen Ressource zugunsten von kommerziellen Interessen weiter eingeschränkt.

In Deutschland sind es die kommunalen Strukturen und öffentlichen Unternehmen, die zur Erreichung dieser Menschenrechte wesentlich beigetragen haben. „Zur Lösung der internationalen Herausforderungen muss sich die Bundesregierung jedoch auch international dazu bekennen und sich deutlich gegen Privatisierung und Kommerzialisierung von Wasser aussprechen“, erklärt Durmus Ünlü, Koordinator der AG Wasser und Vertreter der Allianz der öffentlichen Wasserwirtschaft.

Auf europäischer Ebene muss in erster Linie die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) endlich eine nachhaltige Verfassung bekommen, die das Wohl der Menschen und der Umwelt an vorderste Stelle setzt.  „Besonders dringend ist es, das Schutzniveau des Grundwassers und der Trinkwasserressourcen vor landwirtschaftlichen Einträgen deutlich zu verbessern und im Düngerecht endlich die Vorgaben des Gewässerschutzes umzusetzen“, betont Michael Bender, Leiter der GRÜNE LIGA – Bundeskontaktstelle Wasser. 

Doch Freihandelsabkommen wie CETA, JEFTA und viele weitere, drohen diese Ziele zu unterlaufen. Sigrun Franzen vom Berliner Wassertisch gibt zu bedenken: „Diese Freihandelsverträge öffnen Tür und Tor für die Privatisierung der öffentlichen Wasserversorgung.“ Die Bundesregierung muss das von den BürgerInnen der gesamten Europäischen Union erkämpfte Recht auf öffentliche Wasserversorgung (Right2Water) langfristig garantieren, „Wem das Menschenrecht auf Wasser am Herzen liegt, der hilft uns, derartige Freihandelsabkommen zu stoppen“, so Franzen.

Im Rahmen der deutschen Entwicklungszusammenarbeit muss zudem die Versorgungslage der Menschen auf dem Land stärker in den Fokus gerückt werden. Dabei reicht es nicht, Wasserwerke, Kläranlagen und Leitungsnetze aufzubauen. Vielmehr braucht es auch vielfältige dezentrale Ansätze. Für die Trinkwasserversorgung müssen Schutz und Wiederherstellung von wasserbezogenen Ökosystemen im Vordergrund stehen. „Anderenfalls werden wir, wenn auch nicht die befürchteten Wasserkriege, doch zunehmend gewaltsam ausgetragene Konflikte um den Zugang zu Wasser erleben“ sagt Helge Swars vom Weltfriedensdienst.

Neben sicherem und bezahlbarem Trinkwasser spielt die Verfügbarkeit von Wasser in der Landwirtschaft auch für die weltweite Ernährungssicherheit eine Schlüsselrolle. Durch den Klimawandel befeuerte Wetterextreme, wie vielerorts zunehmende Dürren, bringen insbesondere Kleinbäuerinnen und Kleinbauern im Globalen Süden an ihre Existenzgrenzen. Zusätzlich werden von Wassermangel betroffene Regionen durch den Anbau und Export wasserintensiver Agrarprodukte in die konsumdurstigen Industriestaaten stark belastet. „Wir müssen unsere Ernährungsgewohnheiten – insbesondere unseren exorbitanten Fleischkonsum – reduzieren“, erklärt Marijana Todorovic, Koordinatorin der AG Wasser des Forum Umwelt und Entwicklung. Gleichzeitig fordert sie: „Die Bundesregierung muss in ihrer Wirtschafts- und Entwicklungspolitik die Auswirkungen von virtuellem Wasserraub, ebenso wie die dadurch entstehenden externen Kosten für Menschen und Umwelt sichtbar machen und Verantwortung dafür übernehmen.

 

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Performances/Projekte

Hier finden sie eine Auswahl meiner  künstlerischen Projekte.

Abschlussperformance der Fortbildung Somatik in Tanz, Choreografie und Performance

Researching Contact Improvisation - ein performatives Sharing mit

Victoria de la Parra, Sabine Schnabel, Mireia Aragones und Heike Kuhlmann

Fotos: Imke Grunewald Francia - vielen Dank!!!

Researching Contact Improvisation-

We show you what we do II

 

3.12.2018 12h30 Somatische Akademie im Zentrum für Yoga und Stimme 3.0G

 

 

 

 

 

 

Wir haben uns die letzten Wochen vor allem mit Basic Neurocellular Patterns ( BNP) aus dem Body-Mind Centering beschäftigt und diese anhand von Bewegungs- und Tanzimprovisation im Solo und in Contact erforscht. 

Heute öffnen wir unser Studio und zeigen, was wir tun und womit wir forschend beschäftigt sind.

 

Du bist herzlich eingeladen zu kommen. 

 

Mit/With Victoria de la Parra, Mireia Aragones, Maren Hillert Sabine Schnabel und Heike Kuhlmann

 

In the last weeks we worked with the Basic Neurocellular Patterns ( BNP)/ Body-Mind Centering and explored them through movement and dance improvisation in Solo and in Contact.

It is not a performance, but we show you, what we do and invite you to be part of our actual research.

 

We show you what we do

Researching Contact Improvisation

an hommage to the unknown and the willingness to move offcenter

7.5. 12h Somatische Akademie

23.6.2018 New Yorck Sommerfest

 

 

         Häutungen der Zeit  21.2.2018 20h30

           Somatische Akademie

Diese Performance findet im Rahmen der SINCE - Performance in creation statt.






Zufall trifft Kennen

Mittwoch 17.01.18 Somatische Akademie
mit Adalisa Menghini, Andrea Keiz, David Bloom, Heike Kuhlmann, Ingo Reulecke, Ka Rustler, Katja Münker & Susanne Martin

Zufall trifft Kennen. Susanne, Ka, Ingo, Andrea, David, Heike, Katja und Adalisa haben nicht geplant, sich zu treffen und finden sich trotzdem.
Instant composition/Echtzeikomposition inspiriert von somatischer Erfahrung und Praxis.

Einlass ab 20:15
Beginn: 20:30

 

Global Water Dances Berlin 24.6.2017

Am 24. Juni 2017  haben sich zum 4. Mal Menschen weltweit an
106 Orten „am Wasser" getroffen - an Flüssen, Seen, Quellen,
an den Küsten der Welt oder auch im wasserumfluteneten urbanen Raum, um zu dem Thema ortsspezifisch zu tanzen. 

In Berlin haben wir für diesen Tag eine Performance choreographiert, in der es wir von der Schönheit des Wassers zur Privatisierung der natürlichen Wasserquellen kommen und mit dem Kampf um das blaue Gold, und dem was daraus folgen kann, enden.
Choreografie: Anja Schäplitz, Heike Kuhlmann, Sibylle Günther

2018KuhlmannPortfolio.pdf
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Hasenheide 54

 

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Paul Linke Ufer 30

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