Heike Kuhlmann

INTEGRATIVE BODYWORK & MOVEMENT THERAPY
bei Linda Hartley (IBMT)
Infant Movement Developmentals, BodyMindCentering®,
Authentic Movement, Somatic Psychology
2003-2006

MA PERFORMANCE STUDIES, Pathway Choreography,
Bretton Hall – University of Leeds
2004-2005

Studium der Fächer SPORT & BIOLOGIE an der FU Berlin,
Schwerpunkt: Gymnastik/Tanz
1993-2003

Ausbildung zur
LEHRERIN FÜR KREATIVEN KINDERTANZ UND
TANZ FÜR JUGENDLICHE
bei Leanore Ickstadt, Tanztangente, Berlin
2001-2002

Fortbildung
„BODYMINDPERFORMANCETANZ-TRAINING“
bei Horst Viral, Ingo Reulecke, Bettina Mainz
2001

Studium des kubanischen Contemporary Modern dance und
afro-kubanischen Tanzes am teatro nacional, Havanna, Kuba
2000

Heike Kuhlmann lebt in Berlin, wo sie geboren und aufgewachsen ist. Mein eigenes tiefes Bedürfnis mich zu bewegen, ganzheitlich an Bewegung zu forschen, Bewegungen bzw. Bewegungsabläufe zu entwickeln und Gefühle über den Körper auszudrücken haben dazu geführt, dass die Arbeit am und mit dem Körper zu meinem Beruf gemacht habe. In unserer Gesellschaft spielt der Körper eine sehr paradoxe Rolle. So ist er auf der einen Seite ein wichtiges Statussymbol, das gehegt und gepflegt wird. Andererseits wird er wieder vergessen, vernachlässigt, das Leben wird über den Kopf her gesteuert und der Körper läuft unbewusst nebenher.
Bewegung und Tanz waren seit ihrem vierten Lebensjahr, wo sie einen Abstecher in die Ballettwelt machte, ein sehr wichtiger Teil ihres Lebens. Auf der Suche nach einem ganzheitlichen Verständnis von Bewegung und Tanz probierte sie viele verschiedene Bewegungsformen (u.a. Karate, Aikido) und Tanzstile (u.a., Afro, Contact, Release, Jazz,…) aus und die ihren heutigen Bewegungsstil formen.

Bereits in ihrer Jugend interessierte sie sich für verschiedene Gesellschaftsformen und andere Kulturen und deren Geschichte. Um darüber nicht nur zu lesen, zog es sie auch immer wieder in die Ferne, vor allem nach Mittel- und Südamerika. So verbrachte sie ein Austauschjahr in Costa Rica und machte ihre Abschlussarbeit zur Geschichte des Frauensports auf Kuba. In einem längeren Cubaaufenthalt erforschte sie dieses Thema und nahm über den gesamten Zeitraum ihres Aufenthaltes fast täglichen Unterricht in afrokubanischen Tanz und kubanischen modernen Tanz im Nationaltheater von Havanna und nahm auch an Cubadanca, einem jährlich statt findenden Lehrkurs über den modernen kubanischen Tanz, teil. Ihre große Leidenschaft ist Capoeira, ein afrobrasilianischer Kampftanz.

In meiner Arbeit möchte ich die Menschen darin unterstützen, dass Ihr Körper Ihnen ermöglicht, all die Dinge zu machen, die gewünscht sind oder aber auch bei körperlichen Einschränkungen herauszufinden, wie damit umgegangen werden kann. Wo sind es wirklich Einschränkungen und wo eröffnen sich vielleicht neue Wege? Körperarbeit und Bewegung helfen, die Kanäle zu uns selbst wieder zu öffnen und eine Präsenz im Körper aufzubauen, die uns die Möglichkeit gibt, in allen Situationen authentisch und für uns adäquat zu reagieren.

Durch Tanz/Bewegung die Kommunikation und ihre Schwierigkeiten und Hindernisse zwischen sich und der Welt auszudrücken und anderen zu ermöglichen durch Tanz und Bewegung einen Zugang zu sich selbst zu finden und dadurch eigene und fremde Grenzen zu respektieren. Hier einige Beispiele dafür:
Für die Konferenz über „Slavery in Contemporary Arts – Trauma, Memory and Visuality“ in Trier 2006 entwickelte sie das Stück To be looked at in Auseinandersetzung mit dem Thema Sklaverei und Postkolonialismus.
Die Projektwoche „MärchenTanzTheater“, die sie mit Ulrike Stockburger zusammen entwickelt hat, gewann 2006 den Berliner Preis zur Gewaltprävention.
Im Oktober 2008 arbeitete sie zusammen mit der Theaterpädagogin Claudia Bartholomeyczik. mit jungen Erwachsenen aus fünf Ländern zur Auseinandersetzung mit der Wasserproblematik und sie machten das Stück „Dancing on water“
2009 erforscht sie mit Silke Wiegand, Karin A. Mocke und Yuval Halpern die Beziehung zwischen dem inneren Körper und den Jahreszeiten im Zeiten des Klimawandels.